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Das Dorf Emborio auf Santorin

Von Santorin Redaktion | 24.Juni 2011

Emborio – auf Santorin stehen nicht alle Dörfer am Kraterrand. Einige liegen, früher deswegen gut vor gierigen Piratenblicken geschützt, in kleinen Bimsstein-Canyons, wo man die Wohnungen, Stallungen und Werkstätten einfach in die Bimssteinwände hineingegraben hatte. Andere entstanden rund um Burgen auf niedrigen Hügeln, so Pyrgos und Emborio.

Besonders schön ist Emborio, das von noch weniger Touristen besucht wird als Pyrgos. Die Gassen im Kastro-Viertel winden sich und sind oft ohne Ausgang, um einst Piraten in die Falle zu locken. Die äußersten Häuser sind nahezu fensterlos, denn sie wahren zugleich Stadtmauer. Weil der Raum im geschützten Kastro eng war, sind die Häuser nahezu nahtlos aneinander gebaut und eng miteinander verzahnt. So waren auch die Dächer als Bewegungsebene im Verteidigungsfall nutzbar. Die Häuser sind mehrgeschossig, die verschiedenen Ebenen durchdringen einander. Gemeinsame Außentreppen halfen wertvollen Raum zu sparen. Alles passt sich der vorgegebenen Geländeform an.

Mit Ausnahme von Holz, das importiert werden musste und daher nur wenig Verwendung fand, stand das Baumaterial auf der Insel Santorin selbst zur Verfügung. Als Unterbau und zur Konstruktion der tragenden Wände nutzte man überwiegend unbehauene schwarze Lavabrocken. Die roten, etwas poröseren, Laven kamen für Fenster- und Türwandungen oder als schmückendes Dekor zum Einsatz. Der örtliche Bimsstein war wegen seiner Leichtigkeit ideal für die Dachkonstruktion. Durch den Wechsel von Flachdach und typisch santorinischem Tonnengewölbe kamen so wahre Dachlandschaften von großer Vielfalt zustande.

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