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Insel Santorin - Informationen

Strände gibt es an der Innenseite der Inseln Thira und Thirasia kaum. Vielmehr fallen die Küsten mit bis zu 300 Meter Tiefe senkrecht zum Meer ab. Nur nach Außen hin fallen die Inseln zu Stränden ab.

Ein vulkanischer Boden ist bekanntlich sehr fruchtbar, was den Inseln in Richtung Landesinnere eine Vielzahl von Weinsorten beschert. So gibt es etwa siebzig Weinsorten. Zudem wird Gerste und Baumwolle angebaut. Bis in die achtziger Jahre hinein wurde auch eine gewisse Vulkanerde abgetragen, die Santorinerde. Dabei handelt es sich um vulkanischen Bims, der in Verbindung mit gebranntem Kalk für Wasserbauten verwendet wird. Obendrein gibt es einige Erzvorkommen, hauptsächlich Bleierz und in der antiken Zeit wahrscheinlich auch Kupfer und Golderz. Bergwerke gibt es unterhalb von Megalochori unter dem Meeresspiegel.

Aufgrund des vulkanischen Ursprungs der Inseln, bildete sich in relativ naher Vergangenheit (um 198 v. Chr.) neues Land. Palea Kameni (früher Hiera genannt) ist ein Eiland welches sich im Laufe der Zeit noch vergrößerte. Fortwährend werden dort noch Schwefeldämpfe freigesetzt. Mitte Februar des Jahres 1866 gab es bei Nea Kameni heftige Vulkaneruptionen unter denen sich ebenfalls neue Inseln bildeten (die Georgsinsel und Aphroessa).

Metamorphe Gesteine des Mesozoikums bilden den Kern von Santorin. Wie schon erwähnt, besteht dieser aus Marmor, Tonschiefer- und Phyllitfolgen. Forscher datieren die ersten vulkanischen Aktivitäten auf etwa eine Millionen Jahre zurück, sie führten zur Bildung der Santorin-Inselgruppe. Zunächst bildeten sich vereinzelte Vulkaninseln, die erst später zu einer Gesamtheit zusammenkamen. Es wurden enorme, in der weiten Vergangenheit liegende Ausbrüche registriert. Vier von ihnen, der letzte ergab sich vor knapp 4.000 Jahren, wird die heutige Form der Caldera zugeschrieben. Man geht davon aus, dass sich Ausbrüche von solchen Ausmaßen etwa alle 20.000 bis 30.000 Jahre ereignen.

 

 
 
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